Esel verringern in Spanien die Waldbrandgefahr

Esel

Bereits seit 2014 lässt der Verein El Burrito Feliz („Das glückliche Eselchen“) seine 18 Esel durch die Wälder des Nationalparks Coto de Doñana (Region Andalusien, ca. 50 km Süd-westlich von Sevilla) streifen.

Die Esel werden bis zu sieben Stunden im Wald weiden gelassen, fressen dort trockenes Buschwerk und erzeugen so Brandschneisen im Wald. Denn ein Waldbrand beginnt nie in den Bäumen sondern immer am Boden.

Das Prinzip scheint erfolgreich zu sein, denn seit neun Jahren gab es in dem Gebiet Doñana keinen Waldbrand mehr.

Die Ökologieprofessorin Rosa María Canals von der Universität in Navarra betont, dass Esel die vorhandene Biomasse reduzieren und helfen Brände in den Landschaften einzudämmen, die immer trockener werden. Gleichzeitig sind das oft Gegenden, wo der Mensch nicht mehr präsent ist. Die also verwildern und nicht mehr gepflegt werden.

Das Modell wird inzwischen auch in den Provinzen Tarragona und Ourense erfolgreich eingesetzt.

Quellen und Links

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